Gittereichtheorie und Computerorientierte Physik
Prof. Dr. C. Urbach

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Carsten Urbach
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Forschungsrichtung
Die Forschung dieser Gruppe konzentriert sich auf die nicht-störungstheoretische Behandlung stark gekoppelter Quantenfeldtheorien. Darunter fällt insbesondere die Quanten-Chromodynamik (QCD), die Theorie der starken Wechselwirkung.
Die Methode für ab-initio Untersuchungen der QCD geht auf Kenneth Wilson zurück und wird Gitter QCD genannt. Sie basiert auf der Pfad-Integral Formulierung der QCD in euklidischer Raum-Zeit. In dieser speziellen Form findet man starke Ähnlichkeiten zur statistischen Physik und kann auch Methoden aus diesem Feld anwenden. Dies ermöglicht die Benutzung von (exakten) Monte-Carlo Methoden für die Untersuchung der QCD.
Monte-Carlo Methoden zur Lösung der QCD auf dem Gitter benötigen große Mengen an Computer-Resourcen. Daher liegt ein Teil des Forschungsschwerpunktes dieser Gruppe natürlicherweise auf Hochleistungsrechnen und der Entwicklung neuer und effizienterer Algorithmen.
Forschungsschwerpunkte:
- stark gekoppelte Quantensysteme
- QCD, Hadronenspektrum, Eigenschaften von Hadronen
- Gitter QCD bei endlicher Temperatur
- Formulierungen der Gitter QCD mit chiraler Symmetrie
- Hochleistungsrechnen
- Paralleles Rechnen
- Algorithmenentwicklung
